Ein gutes Jahr beginnt mit einem neuen Team
29.12.2009 10:10 von Zedlacher
Die Mitglieder des Österreichischen Medienverbandes haben im Dezember im Rahmen eines Medienvernetzungstreffens die zukünftigen Schwerpunktthemen der Interessensvertretung beschlossen und den neuen Vorstand gewählt.
Mag. Martin Aschauer wurde zum Präsidenten, Dr. Kurth Riha, ebenfalls Mitbegründer wurde zum Geschäftsführer gewählt. Neu im Vorstand und nun als VizepräsidentInnen tätig sind subtext-Chefredakteur Oliver Lukesch, Mahriah Zimmermann, Martin Pesendorfer, Tina Schwaha und Victoria Zedlacher.
Neuer Kommunikationsauftritt
Nach der Sommerpause hat der Medienverband wieder seinen Betrieb aufgenommen. Bis zum Ende 2009 ist es gelungen, den Auftritt innovativ neu zu gestalten, eine CI festzulegen, Grundlagen für einen Medienreport zu schaffen und eine Redaktion für das Medienjournal aufzubauen - sowie eine Medienrechtseinschulung anzubieten. Für das Jahr 2010 hat sich der ÖMVB vor allem die Vernetzung der Medien miteinander zum Ziel gesetzt.
Vernetzung ist ein Ziel des Medienverbandes
„Inhalte der Gegenwart in Medien der Zukunft dürfen nicht an Strukturen der Vergangenheit scheitern", so Mag. Martin Aschauer. „Wenn man sich den Begutachtungsentwurf für das neue Bundesgesetz, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz, das KommAustria-Gesetz, das Telekommunikationsgesetz 2003, das Verwertungsgesellschaftengesetz 2006, das ORF-Gesetz, das Privatfernsehgesetz, das Privatradiogesetz und das Fernseh- Exklusivrechtegesetz ansieht, dann begreift man, dass die politischen Entscheidungsträger noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind. Enorme Veränderungen der Medienbrache in Zeiten der Wirtschaftskrise betreffen freie Medien enorm. Es bedarf intensiverer Vernetzung um sich diesen Herausforderungen erfolgreich stellen zu können", so Aschauer.
Darüber hinaus soll der Tag der freien Medien organisiert werden, Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitglieder geschaffen und das neue Medienjournal des ÖMVB umgesetzt werden.
Themenschwerpunkt Medien. Medienjournal. Das Journal von und über Freie Medien
Das Österreichische Medienjournal, das Online-Journal des Österreichischen Medienverbandes, richtet seinen Fokus auf Themen die Medien an sich betreffen. „Einerseits sollen Interviews mit den freien Medien geführt werden, um sie auch auf diese Weise vorzustellen, andererseits sollen Themen, rund um die Medienlandschaft Österreichs, aufgegriffen werden. Somit erhoffen wir uns, einen Raum für Diskussionen und eine kritische Auseinandersetzung mit Medien zu schaffen", so Victoria Zedlacher, Vizepräsidentin des Medienverbands und designierte Content Directorin des Medienjournals.
Mitgliedsbeitrag und Content-Lizenzen
Alle Inhalte des österreichischen Medienverbands werden im Jahr 2010 unter Creative Commons lizensiert. Mitglieder des Medienverbands dürfen Interviews, Fotos und sonstige Inhalte ähnlich wie bei der APA ohne Quellenangabe übernehmen. Ein weiterer Beschluss der Generalversammlung ergab, dass der Mitgliedsbeitrag 50 Euro beträgt. Grundsätzlich sind die 50 Euro verpflichtend, der Vorstand kann aber mit Begründung Ausnahmen vorsehen. Im Mitgliedsbeitrag enthalten sind der Zugang zu einem Medienverteiler, Banner auf der Webseite, Zugang zu den Kommunikationsnetzen des Medienverbands in den sozialen Netzen, Zugang zu einem internen Medien-Wissensbereich, ein möglicher Stand am „Tag der Freien Medien", Öffentlichkeit im Medienjournal und aktive Interessensvertretung gegenüber Politik und öffentlichen Körperschaften, sowie Werbemöglichkeiten auf Veröffentlichungen des Medienverbands. (Flyer, Plakate, Vorträge,...) Zusätzlich gibt es für die Mitglieder des Medienverbands vergünstigte Zugänge zu den Fortbildungsangeboten.
Der Österreichische Medienverband ist stolz, folgende freie Medien zu seinen Mitgliedern zählen zu dürfen: JunQ.at mit subtext.at, frischluft und der Veranstaltungsreihe QLASH, FM5, Der Bagger, keine delikatessen, Hydra, Rokkos Adventure, Skug, The Message, Die Maske, und CHiLLi.cc.







